





Tiere zu fotografieren bedeutet für mich vor allem, ihnen als Gegenüber zu begegnen. Ich möchte etwas von ihrem Wesen sichtbar machen: den aufmerksamen Blick eines Hundes, die selbstverständliche Würde einer Katze, Neugier, Eigensinn, Gelassenheit, Übermut oder auch jene eigentümlichen kleinen Gewohnheiten, durch die ein Tier für seine Menschen unverwechselbar wird.
Gerade Tiere lassen sich nur begrenzt planen. Sie interessieren sich wenig dafür, welches Bild wir im Kopf haben. Und vielleicht liegt genau darin der Reiz. Statt sie in eine Vorstellung zu zwingen, möchte ich beobachten, reagieren und auf jene Momente warten, in denen etwas Echtes entsteht.
Ein gutes Tierporträt zeigt deshalb für mich nicht einfach ein Tier. Es erzählt auch etwas von einer Beziehung und von einem gemeinsamen Leben. Wer lange mit einem Tier zusammenlebt, kennt Blicke und Gesten, die für andere vielleicht unscheinbar sind und doch eine ganze Geschichte enthalten.
Solche Bilder können Erinnerungen werden – an ein Wesen, das zum eigenen Alltag gehört und darin längst einen festen Platz eingenommen hat.
Wenn Sie Ihren Hund, Ihre Katze oder ein anderes Tier fotografieren lassen möchten, können Sie sich gerne bei mir melden. Wir schauen gemeinsam, welche Umgebung passt und wie Bilder entstehen können, die nicht nur zeigen, wie Ihr Tier aussieht, sondern etwas von seiner Persönlichkeit bewahren.

So hübsche Bilder. Gratuliere. Segen deinem Schaffen und den Tieren.
LikeGefällt 1 Person
Von Herzen danke, liebe Monika-Maria
LikeGefällt 1 Person
Die Fotos berühren mich sehr, weil ich Tiere so sehr in meinem Herzen trage. Segen dir.
LikeGefällt 1 Person
Das freut mich sehr, mir geht es ebenso.
LikeGefällt 1 Person
Guten Morgen ☀️
Was für wunderbare und berührende Worte. Man spürt beim Lesen sofort, wie viel Liebe, Geduld und Emotionen für Tiere in deinen Fotografien steckt. Besonders schön finde ich, dass du nicht versuchst, einen bestimmten Moment zu erzwingen, sondern Raum dafür lässt, dass ein Tier einfach sein darf,
wie es ist.
Es sind genau diese kleinen, oft unscheinbaren Eigenheiten, die ein Bild später so kostbar machen,
ein bestimmter Blick, eine Geste oder dieser eine Moment, bei dem man sofort denkt:
„Ja, genau das ist er.“, der Moment.Das Porträt der Katze ist für mich dabei ein Favorit.
Ich glaube, solche Bilder können etwas ganz Besonderes bewahren: nicht nur, wie ein Tier ausgesehen hat, sondern ein kleines Stück von dem Wesen, das man so sehr ins Herz geschlossen hat.
Das finde ich ausgesprochen schön.
Ich denke, du bist eine Person, die weitaus mehr, weiter und intensiver über den sogenannten Tellerrand schaut.
Das gefällt mir ganz besonders.
Liebe Grüße, Michael
LikeGefällt 1 Person
Von Herzen danke, lieber Michael. Ja, ich liebe Tiere, seit ich denken kann. Als Kind waren vor allem auch Vögel, die mich faszinierten, aber auch alle anderen. Ich verschlang Bücher und Filme über Tiere, beobachtete Vögel, lag im Stall bei den kleinen Kälbchen, suchte das Zutrauen wilder Katzen und wünschte mir nichts sehnlicher als einen Hund. Die Liebe ist geblieben und ich denke immer: Jedes Tier ist nicht nur ein Exemplar seiner Rasse, sondern eine eigene kleine (oft auch grosse, egal wie gross der Körper ist) Persönlichkeit. Das finde ich spannend. Wenn das in meinen Bildern durchkommt, ist das eine grosse Freude.
Liebe Grüsse zu dir, Sandra
LikeLike
Bei den Insekten ziele ich immer das Auge an. Dort sitzt ja die Seele, auch wenn sie sich bei Insekten kaum zeigen wird.
Das Hündchen rechts wird sich wohl fragen, was die Frau da mit dem Kameradings vorhat. Seine innere Ruhe stört es aber nicht.
LikeGefällt 1 Person
Grundsätzlich versuche ich auch, auf das Auge scharfzustellen. Ab und zu ist es aber die Haltung, in der etwas zum Ausdruck kommt. Da kann es abweichen, aber selten (und ab und zu weicht es wegen einer Bewegung ab – das ist dann einfach dumm gelaufen 😉 )
LikeGefällt 1 Person
Heutzutage kann man ja viele Bilder „knipsen“. Ich nutze das weidlich aus.
Ein Streetfotograf meinte, er hätte vielleicht 5 – 8 % brauchbare Aufnahmen. Bei mir verhält es sich ähnlich.
LikeGefällt 1 Person
Eigentlich wollte ich etwas bewusster fotogafieren, weniger schnell abdrücken, mehr vorher komponieren. Doch gerade bei Tieren ist das sinnfrei, denn Augenblicke sind so schnell vorüber und selbst beim Abdrücken war ich kürzlich nicht sicher, ob ich den Moment noch erwischt habe oder zu spät war.
LikeGefällt 1 Person
Insekten leben auch andere Zeitspannen wie wir. Was für uns eine Sekunde ist, „erleben“ diese als 10 oder 20 Sekunden.
LikeGefällt 1 Person