

Manche Tage und Begegnungen sind etwas Besonderes. Menschen kommen zusammen, Beziehungen werden gelebt und für einige Stunden entsteht eine ganz eigene kleine Welt.
Wenn ich ein Fest oder eine Begegnung fotografiere, suche ich deshalb nicht nur nach den offensichtlichen Höhepunkten. Mich interessieren ebenso die kleinen Szenen am Rand: ein Blick zwischen zwei Menschen, eine Hand auf einer Schulter, ein Kind, das für einen Moment alles um sich herum vergisst, ein stiller Gast mitten im Trubel, Licht auf einem gedeckten Tisch oder die Spuren eines Festes, wenn der Abend langsam zu Ende geht.
Solche Bilder erzählen später oft mehr als das klassische Gruppenfoto, denn sie lassen eine Atmosphäre wieder aufleben. Sie erinnern nicht nur daran, was geschehen ist, sondern auch daran, wie es sich angefühlt hat.
Ich möchte Feste und Begegnungen aufmerksam und zurückhaltend begleiten – beobachtend, ohne mich unnötig in den Vordergrund zu stellen. Neben den wichtigen Momenten darf dabei auch Raum für das Ungeplante bleiben: für das Menschliche, das Heitere, das Berührende und manchmal auch für jene unscheinbaren Augenblicke, die erst im Bild ihre Bedeutung bekommen.
Wenn Sie ein Fest, eine Hochzeit oder eine andere besondere Begegnung fotografisch begleiten lassen möchten, können Sie sich gerne bei mir melden. Gemeinsam klären wir, was Ihnen wichtig ist und welche Art von Bildern Sie sich wünschen.

Diese Fotos sprühen nur so von Herzlichkeit.
Wie ist es denn, wenn es in einem Fest Menschen gibt, die nicht fotografiert werden wollen? Das zurückhaltend Begleiten stelle ich mir schwierig vor.
Unscheinbare Augenblicke, da stimme ich zu, die sind oft das Pfeffer in Begegnungen.
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Auch das darf sein, dann nehme ich Rücksicht. Ist doch mal jemand auf einem Bild neben anderen, frage ich, ob ich es verwenden darf. Ich merke immer wieder, wenn ich als Mensch in eine Gruppe gehe mit meiner Kamera, wenn die Stimmung stimmt und ich diese aufnehmen kann, dann bin ich einfach eine unter vielen. Ich gehöre für diesen Moment wie dazu und das ist schön. Daraus entstehen die besten Bilder. Wenn die Ebene nicht stimmt, würde ich einen Event wohl nicht fotografieren, das wäre für alle kein schönes Ergebnis, wie ich mir vorstellen könnte. Das kam aber noch nie vor.
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Auch bei Festen gibt es unterschwellig vielleicht Animositäten. Manchmal sind sie sichtbar, meistens nicht. Ein Aussenstehender wird das nicht aufspüren können?!
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Vielleicht hat dein Insistieren mehr mit dir als mit der Sache zu tun. Muss ich etwas aufdecken? Ist das die Aufgabe eines Aussenstehenden? Vielleicht spüre ich es, vielleicht könnte es auf einem Bild sichtbar sein, schaut man genau hin. Das ist möglich. Lege ich es darauf an? Sicher nicht. Dabei geht es nie ums Ignorieren oder Ausblenden, vielleicht einfach nur darum: Es mag da sein, aber es ist nicht alles, was da ist.
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Du hast recht, das muss man nicht zeigen. 🙂
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